Einer Arthrose vorbeugen
Einer Arthrose vorbeugen
Sinnvoll ist es, wenn man sich bereits in jüngeren Jahren vernünftig verhält und bestimmte Risikofaktoren meidet, um einer Arthrose nicht unnötig Vorschub zu leisten. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn wer sich körperlich fit fühlt und noch nicht unter körperlichen Einschränkungen jeglicher Art leidet, der macht sich meist um den später eintretenden Ernstfall keine Gedanken. Ein Grundproblem der Vorsorgemaßnahmen, die leider bei vielen Krankheitsbildern vernachlässigt werden.
Bewegung – aber richtig
Sportliche Betätigung ist immer ratsam und dass eine regelmäßige, moderate Bewegung – nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele – gesund ist, ist kein Geheimnis mehr. Es gilt, dass es sinnvoller ist, sich regelmäßig – mindestens zwei – bis dreimal wöchentlich für mindestens 30 Minuten zu bewegen, als wochenlang auf der faulen Haut zu liegen und dann in einem Anflug von schlechtem Gewissen an einem Tag alles nachholen zu wollen, was man vorher versäumt hat. Es gibt viele Möglichkeiten, sportliche Betätigung in den Alltag zu bringen. Man muss nicht unbedingt ins Fitnessstudio gehen, wenn man dem nichts abgewinnen kann. Auch walken, Rad fahren, schwimmen oder ein langer, zügiger Spaziergang sind gute Möglichkeiten, um dem Körper Bewegung zu verschaffen. Wichtig ist allerdings, dass man dabei ein wenig ins Schwitzen kommt.
Ungünstig sind alle Sportarten, bei denen die Gelenke einer besonderen Belastung ausgesetzt sind. Dazu zählen viele Extrem- oder Funsportarten, wie beispielsweise Snowboarden oder Rollerbladen. Auch Sportarten, bei denen häufig Stop-and-go-Bewegungen angewandt werden müssen, wie das beispielsweise beim Tennis der Fall ist, sind für die Gelenke äußerst ungünstig. Besonders Leistungssportler haben daher ein hohes Risiko, bereits in jüngeren Jahren an einer Arthrose zu erkranken, weil ihr Gelenkverschleiß um ein Vielfaches höher liegt als der, eines normalen Freizeitsportlers.
Auf ein normales Körpergewicht achten
Jedes Kilogramm Körpergewicht, was zuviel von den Gelenken getragen werden muss, ist eine zusätzliche Belastung. Das heißt nicht, dass man sein Körpergewicht so weit herunterhungern muss, dass man untergewichtig ist. Aber es ist wichtig darauf zu achten, dass sich das Körpergewicht im Normalbereich bewegt. Wer moderate körperliche Bewegung in seinen Tagesablauf integriert und sich vernünftig ernährt, dürfte damit nicht vor allzu große Probleme gestellt werden.
Eine vernünftige Ernährung heißt, dass man sich ausgewogen und vollwertig ernährt. Vollkornprodukte sollten denen aus Weißmehl vorgezogen werden. Obst und Gemüse sollte mehrmals täglich auf dem Speiseplan stehen. Wurst und Fleisch sollten nicht allzu oft verzehrt werden und auch sonstige tierische Fette sollten sparsam konsumiert werden.
Vorbeugen mit Nahrungsergänzungsmitteln
Es gibt einige Nahrungsergänzungsmittel, die sich positiv auf die Gesundheit der Gelenke auswirken können, wenn man sie regelmäßig zu sich nimmt. Dazu zählen Präparate, die Glucosamin oder Chondroitin enthalten. Beide können stärkend auf den Gelenkknorpel wirken. Auch Präparate, die Hyaluronsäure oder Bestandteile der Grünlippmuschel enthalten, können vorbeugend eine äußerst positive Wirkung auf die Gelenke haben.
Arthrose - Einer Arthrose vorbeugen
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