Gicht - was sie ist und bei wem sie auftreten kann
Gicht – was sie ist und bei wem sie auftreten kann
Bei der
Gicht handelt es sich um eine Störung des Eiweißstoffwechsels, die bei den betroffenen Patienten zu äußerst schmerzhaften Gelenkentzündungen führen kann. Diese Störung ist in vielen Fällen erblich bedingt und in den meisten Fällen werden Männer in der Lebensmitte von der
Gicht befallen. Bei der
Gicht werden durch den gestörten Eiweißstoffwechsel Harnsäurekristalle in den Gelenken abgelagert.
Diese Anlagerung von Kristallen ist für den Patienten sehr schmerzhaft und führt zu Gelenkentzündungen. Auch die Harnsäurekonzentration im Blut steigt deutlich über ein normales Maß. Den Zustand der erhöhten Harnsäurekonzentration im Blut bezeichnet man als Hyperurikämie. Gefährlich ist dieser hohe Harnsäurespiegel deshalb, weil dadurch ein äußerst schmerzhafter Gichtanfall ausgelöst werden kann. Meist findet dieser starke Anstieg der Harnsäure erst dann statt, wenn dem Körper durch die Nahrung sehr viele Purine zugeführt worden sind.
Auch eine Niere, die ihrer normalen Funktion – nämlich die Stoffwechselabbauprodukte aus dem Körper zu filtern - nicht mehr in genügendem Maß nachkommt, kann dazu beitragen, dass die Harnsäurekonzentration im Blut ansteigt. Die überhöhte Harnsäurekonzentration, die man sowohl im Blut als auch im Gewebe nachweisen kann, trägt dazu bei, dass sich Harnsäurekristalle bilden. Diese Harnsäurekristalle können sich an verschiedenen Stellen im Körper ablagern. Beispielsweise im Gewebe, in den Gelenken, in der Niere selber oder an den Harnwegen. Selbst kleinste Harnsäurekristalle können für den Patienten zu äußerst schmerzhaften Beeinträchtigungen führen, die im schlimmsten Fall bis zum Gichtanfall, Nieren- oder Harnsteinen führen.
Gicht: Gicht – was sie ist und bei wem sie auftreten kann
Weitere Links zum Thema Gicht
1. Gicht – was sie ist und bei wem sie auftreten kann
2. Mögliche Symptome bei Gicht
3. Wie man Gicht behandeln kann
4. Der Gicht vorbeugen